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LieLu

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Blind Walk (Patricia Schröder)

 

 

Coppenrath Verlag

 

Die Autorin

 

Patricia Schröder wurde 1960 in der Wesermarsch geboren und wuchs in Folge dessen in Düsseldorf auf. Nach ihrem Abitur studierte sie Textildesign, begann jedoch nach den zwei Geburten ihrer Kinder mit dem Schreiben. Patricia Schröder hat sowohl einzelne Romane als auch Buchreihen veröffentlicht. Die Buchreihe über die HexGirls umfasst bisher zehn Bände. Die Reihe über die Pfeffermiezen umfasst sechs, For Girls only sieben Bände. Sie befasst sich vorrangig mit Kinder- und Jugendliteratur. 

 

Blind Walk

 

Zusammen mit ihrem Freund Jesper meldet sich Lida für einen „Blind Walk“ an. Ein abenteuerliches Event, bei dem eine Gruppe Jugendlicher im Wald ausgesetzt wird und lediglich mit ein paar Hilfsmitteln den Weg zurück in die Zivilisation finden muss. Jesper ist zunächst gar nicht begeistert, dass Lida unbedingt mitkommen will, schließlich kennen die beiden sich erst ein halbes Jahr, doch dann lässt er sich doch überreden. Kaum in der Wildnis angekommen, findet Lida ihre Idee gar nicht mehr so toll, denn der „Blind Walk“ entpuppt sich als eine ziemlich unheimliche und unbekannte Situation. Die Gruppe Jugendlicher ist bunt gemischt und schnell etabliert sich der ein oder andere Machtkampf. Plötzlich scheint ein unbekannter Fremder sie zu beobachten und schließlich sogar Jagd auf sie zu machen und immer öfter passieren unheimliche Dinge. Es dauert eine Weile bis die Gruppe erkennt, was für ein grausamer Plan hinter all dem steckt.

 

Fazit

 

Ein unglaublich spannendes Buch, welches den Leser von der ersten Seite an fesselt. Die beiden Hauptprotagonisten Lida und Jesper sind ein ungleiches Paar, welches sich an ein paar Tagen in der Woche trifft. Als Lida sich ebenfalls zum „Blind Walk“ anmelden möchte, ist Jesper zunächst gar nicht begeistert, lässt sich jedoch überzeugen. Schon die Anreise findet unter unheimlichen Bedingungen statt und auch ihre Ankunft verläuft nicht besser. Die anderen Mitglieder der Jugendgruppe sind ebenso unterschiedlich wie eigenwillig. Schon kurz nach dem Aufbruch der Gruppe gibt es Streitigkeiten.

 

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist angenehm und flüssig, sodass der Leser ständig das Gefühl hat mitten im Geschehen zu stehen. Zudem sind die Kapitel interessant angelegt. Es wird jeweils aus der Sicht der Jugendgruppe und aus der Sicht eines Jungen, mit dem Namen Seth, den der Leser zunächst nicht einordnen kann. Seth scheint einen schlimmen Unfall gehabt zu haben und liegt nun auf der Intensivstation in einem Krankenhaus. Trotzdem scheint er alles um sich herum mitzubekommen und erzählt nun von seinen Empfindungen. Die Verbindung zu der Gruppe Jugendlicher und dem „Blind Walk“ erschließt sich erst im Laufe des Romans.

 

An der ein oder anderen Stelle wird das Buch zudem sehr fantastisch, was ich einerseits ein wenig irritierend fand, auf der anderen Seite äußerst spannend. Denn es war bis zum Schluss nicht klar, was all die Ereignisse zu bedeuten und miteinander zu tun haben.

 

Ein wirklich tolles Buch, welches sich zu lesen lohnt und mir einige unterhaltsame Stunden beschert hat.

 

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/08/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html

 

Quelle: http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/08/normal-0-21-false-false-false-de-x-none.html