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LieLu

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Diamantkrieger Saga: Damirs Schwur (Bettina Belitz)

 

Erschienen:

  1. Februar 2016

Seitenzahl: 448

Verlag: cbt Verlag

Hardcover: 17,99€

ISBN: 3570164179

 

Die Autorin

Bettina Belitz wusste schon früh, wo die berufliche Reise hingehen würde: Weil sie, wie sie sagt, "in die Magie der Buchstaben" verliebt war, kam nur ein Studium der Literatur- und Medienwissenschaft in Frage. Anschließend schlug sie die Journalistenlaufbahn ein, wurde Redakteurin bei "Die Rheinpfalz". Nebenbei arbeitete sie frei für verschiedene Medien und schrieb - zur Entspannung - Fantasygeschichten, die sie auszugsweise in ihrem Blog veröffentlichte. Die gebürtige Heidelbergerin lebt mit ihrem Sohn in einem Dorf im Westerwald.

Diamant Krieger Saga: Damirs Schwur

Sara ist 17 Jahre alt und ist Meisterdiebin. Allerdings nicht für irgendwen, denn sie hat ihre Seele an die Hydra verkauft. Für die düstere Unterwelt stielt sie wertvollen Diamantschmuck aus den Villen der Reichen. Doch Sara geht es nicht wirklich gut. Mit ihrer Familie läuft es nicht und auch die Einbrüche werden immer schwieriger, doch was mit den Diamanten geschieht, interessiert Sara nicht. Plötzlich taucht der mysteriöse Damir in den Katakomben der Unterwelt auf. Sara entdeckt, dass sie übermenschliche Kräfte hat, die sie bisher nicht kannte. Sie besitzt die Fähigkeiten einer Diamantkriegerin und muss sich nun entscheiden, ob sie auf der Seite des Lichts oder auf der Seite des Schattens steht.

Fazit

„Damirs Schwur“ ist der erste Teil einer großen Saga um den ewigen Kampf zwischen Dunkelheit und Licht, Liebe und Hasse. Ein Buch, welches vor allem durch das unglaublich ansprechende und toll gestaltete Cover ins Auge sticht. Dieses sieht nicht nur im Regal wunderschön aus, sondern begeistert auch jedes Mal wieder beim Lesen.

Die Protagonistin Sara ist eine angenehme Hauptfigur, welche mir von Beginn an sympathisch war. Sie hat es nicht leicht, ist jedoch eine Kämpfernatur. Anders ging es mir mit Damir. Als dieser auftaucht, war ich ziemlich durcheinander. Ich konnte nicht nachvollziehen, woher dieser plötzlich kam und auch sein undurchsichtiges Verhalten fand ich leider nicht wirklich ansprechend.

Der Schreib- und Erzählstil der Autorin war mir zunächst sehr angenehm. Nach wenigen Kapiteln habe ich aber, keine Ahnung warum, den so genannten „Roten Faden“ verloren. Ich konnte irgendwie den Anschluss nicht mehr wirklich finden und auch Sara ging mir ziemlich auf die Nerven. Damir tat dem keinen Abbruch, den sein Auftauchen fand ich noch seltsamer.

Die Atmosphäre des Romans hat mir gut gefallen. Sie war düster und fantasievoll. Diese düstere Atmosphäre hat jedoch auch negative Aspekte, wie ich finde. Gerade einige Elemente wie die Drogenthematik oder auch die Familiengeschichte Saras finde ich teilweise etwas grenzwertig.

Alles in allem kein schlechter Roman. Insgesamt konnte mich der Auftakt leider noch nicht wirklich überzeugen, jedoch hoffe ich auf den zweiten Teil.

 

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2016/05/rezension-diamantkrieger-saga-damirs.html