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LieLu

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Wild Cards: Das Spiel der Spiele (George R. R. Martin)

 

Blanvalet Verlag

 

Der Autor

 

George Raymond Richard Martin ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Schriftsteller, Drehbuchautor und Produzent. Er lebt in Santa Fe, New Mexico. Bekannt ist er in Deutschland durch seine Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ geworden.

 

Das Spiel der Spiele

 

Amerikas neue Fernsehserie American Hero ist ein Wettkampf von Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Diese haben sie durch den Wild Card Virus erhalten. Durch den Virus mutierten diese Menschen und nun gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Die Joker weisen körperliche Veränderungen auf, während die Asse zudem besondere Kräfte besitzen. Die neue amerikanische Show sucht Amerikas größten Helden. Doch wer ist der größte Held? Derjenige, der die meisten Challanges gewinnt? Oder derjenige, der sich in der Realität behaupten kann? Für die Teilnehmer geht es neben Ruhm und Ehre auch darum ihre eigenen Kräfte zu hinterfragen und auszutesten.

 

Fazit

 

Ein rasantes Buch, welches bereits auf den ersten Seiten mit großer Spannung aufwartet. Der Leser bekommt mit, dass sich einige islamische Länder Arabiens zu einem Kalifat zusammengeschlossen haben. Als es zu einem Anschlag den derzeitigen Herrscher kommt, werden Jokerterroristen dahinter vermutet. Doch wer steckt wirklich dahinter?

 

Der Roman ist anders aufgebaut, als man es von anderen Büchern gewohnt ist. Die Handlung wird nicht einfach nur heruntergeschrieben, sondern es handelt sich um verschiedene Erzähler, die teilweise Teilnehmer der Castingshow American Hero oder um Journalisten, welche über die Show schreiben. Teilweise handelt es sich um ein und dieselbe Person. Die Personenanzahl ist, typisch für den Autor George R. R. Martin, den man vor allem aus seiner „Das Lied von Eis und Feuer“ Saga kennt, bombastisch. Dies zwingt den Leser dazu möglichst genau und konzentriert zu lesen, um nicht wichtige Details zu verpassen. Mir ging es des Öfteren so, dass ich einige Seiten zurück blättern musste.

 

Der Schreibstil ist nicht unbedingt schwierig, aber es wechselt nicht nur die Perspektive, sondern auch der Erzählstil, der den erzählenden Leuten angepasst ist. Mir haben vor allem die Passagen um American Hero gefallen und ich finde sogar teilweise, dass die politische Komponente im Buch vielleicht gar keine so große Rolle hätte spielen müssen. Allein die Geschichten und Rivalitäten der Kandidaten in American Hero sorgten für ordentlich Lesestoff und Unterhaltungswert. Allerdings war es vor allem das Ende, welches mir am Roman am besten gefallen hat. Hier fährt Martin sein ganzes Schreibtalent auf, um die Kampfszenen bildhaft und nachvollziehbar zu gestalten.

 

Alles in allem wirklich ein spannendes Buch mit jeder Menge potenzial. Da dies der Auftakt einer Reihe ist, bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.

 

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/02/wild-cards-das-spiel-der-spiele-george.html

Quelle: http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/02/wild-cards-das-spiel-der-spiele-george.html