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Magisterium: Der Weg ins Labyrinth (Holly Black und Cassandra Clare)

 

Bastei Lübbe Verlag

 

Die Autorinnen

 

Cassandra Clare wurde als Kind amerikanischer Eltern in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Nach dem Studium war Cassandra Clare in New York und Los Angeles für verschiedene Magazine tätig. Sie lebt mit ihrem Freund und ihren zwei Katzen in Brooklyn, New York. 2006 machte sie das Schreiben von Fantasyromanen zu ihrer Hauptbeschäftigung.

Holly Black wurde 1971 geboren und ist eine amerikanische Schriftstellerin. Bekannt wurde sie durch ihre Fantasy-Reihe Die Spiderwick-Geheimnisse, die in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Tony DiTerlizzi entstand.

 

Der Weg ins Labyrinth

 

Als seine Magierprüfung vor der Tür steht, kann Call nicht umhin, er wird immer aufgeregter. Sein Vater hat ihm immer wieder gesagt, dass er keinesfalls auf diese Schule gehen darf und alles dafür tun soll, durch die Prüfung zu fallen. Doch obwohl Callum sich alle Mühe gibt, wählt ihn Master Rufus als einen seiner Schüler. Auf dem Weg ins Magisterium kommen Call all die Mahnungen seines Vaters unwirklich vor. Den die unterirdische Schule für Zauberei beeindruckt ihn sehr. Zusammen mit seinen Freunden versucht Call den Magierunterricht zu bestreiten, doch immer wieder tauchen neue Schwierigkeiten auf, welche sie gemeinsam bewältigen müssen. Call hat immer öfter das Gefühl, dass er das Magisterium nicht mehr lebend verlassen wird…

 

Fazit

 

Ein zwölfjähriger Junge, welcher schon als Baby ein Elternteil verloren hat. In der Schule ist er wenig beliebt, da er, durch sein kaputtes Bein, oft zur Zielscheibe von Spott wird. Dieses Bein verdankt er dem Einsatz von Magie, als er noch ein Baby war. Eine Zauberschule, welche ihren Schülern den Umgang mit Magie beibringt. Drei Freunde, zwei Jungs und ein Mädchen, welche in der Schule zu immer besseren Freunden werden. Ein Lehrer, der eher ein Mentor ist, wurde vom Schulgremium damit beauftragt, die drei jungen Schüler auszubilden.

 

Ich finde, dass all diese Kleinigkeiten extrem an Harry Potter erinnert. Natürlich ist eine Zauberschule, welche an Hogwarts erinnert, allerdings unter einem Berg liegt, aus einem riesigen Höhlenlabyrinth besteht und „Magisterium“ heißt, nicht das gleiche. Doch gerade die Kleinigkeiten, wie der Schüler, Call, der bereits eine schwere Kindheit hatte und dann an der Zauberschule zum ersten Mal Freunde hat, einen Jungen und ein Mädchen, erinnert mich doch sehr an Harry, Ron und Hermine. Dies tut dem Roman an sich keinen Abbruch, aber es führt dazu, dass man ständig Parallelen ziehen muss. Doch die Geschichte selbst ist eine andere, denn obwohl sein Vater Call immer wieder geraten hat, niemals das Magisterium zu besuchen und niemals einem Magier zu trauen, fühlt er sich dort auf Anhieb wohl. Als er dann einen Brief seines Vaters an seinen Mentor Rufus findet, ist er verwirrt. Was meint sein Vater damit, dass Call nicht weiß, wer er ist und was in ihm steckt?

 

Call ist ein interessanter Protagonist, welcher mir zu Beginn nicht so gut gefallen hat. Doch im Laufe des Buches bin ich auch mit ihm warm geworden. So erging es mir auch mit seinen beiden Freunden. In seinen Vater konnte ich mich nicht so recht hineinversetzen, allerdings bekommt der Leser auch erst im Laufe des Romans das gesamte Ausmaß der Geschichte mit. Bis dahin scheint alles ein wenig diffus. Besonders gut gefallen haben mir die Ausschmückungen des Magisteriums. Es ist sehr anschaulich und ansprechend gestaltet.

 

Alles in allem wirklich ein schönes und spannendes Buch, welches entfernt an Harry Potter und seine Abenteuer erinnert. Trotzdem habe ich an der Geschichte Blut geleckt und freue mich nun schon auf den zweiten Teil.

 

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/12/magisterium-der-weg-ins-labyrinth-holly.html

Quelle: http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/12/magisterium-der-weg-ins-labyrinth-holly.html